Florida Aviation Career Training

German Office - Dr.-Ing. Klaus-J. Schwahn (ATPL/ CFI)

Flugschule: 

zugelassen nach FAR Part 141
Zulassung der TSA und Immigration zur Ausbildung ausländischer Flugchüler 
Flugtickets/ Mietwagen: Agentur der FTI

 

Commercial Pilot

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Der Erwerb eines amerikanischen CPL bringt  auch Privatpiloten eine nützliche Erweiterung ihres fliegerischen Horizontes. 

Der amerikanische CPL unterscheidet sich deutlich vom deutschen. Hierzulande ist die Ausbildung sehr theorielastig und das praktische Training ist - wenn man ehrlich ist - eigentlich vernachlässigbar.

Die Theorie für den US-CPL ist deutlich einfacher, dafür bekommt man eine sehr intensive praktische Ausbildung, die die Beherrschung des flugzeuges in Normal- und Notsituationen deutlich verbessert. Ein weiterer Vorteil ist, man erwirbt eine US-Volllizenz, der unabhängig von der deutschen gültig ist.  

Man muss aber beachten:
Den  US- CPL sollten Sie ausschließlich als Möglichkeit sehen, das fliegerische Können zu erweitern.  Da die Lizenz (im Gegensatz zum PPL und Instrument Rating) nicht in einen deutschen CPL umgeschrieben werden kann, lohnt der Erwerb nicht, wenn Sie in Europa berufsmäßig tätig werden wollen. 

Vom US- PPL zum JAR CPL/IR bzw. ATPL

Eine weit verbreitete Variante ist es, den US- PPL zu erwerben und anschließend in den USA noch soviele Stunden zu sammeln, daß man mit eine Gesamtflugerfahrung von 100 Stunden (einschließlich Ausbildungszeit) zurück nach Europa kommt. Auf dieser Grundlage kann man sofort und ohne Anerkennung bzw. Umschreibung des US- PPL in die modulare CPL/IFR Ausbildung nach der europäischen JAR- FCL einsteigen. Diese Variante spart gegenüber der vollständig in Europa absolvierten Ausbildung mindestens 10.000 Euro, man lernt in den USA das notwendige Fachenglisch, ohne das es im späteren Berufsleben nicht geht und bekommt die ausgezeichneten handwerklichen Grundlagen vermittelt, die nur die praxisorientierte und sehr anspruchsvolle amerikanische PPL- Ausbildung vermittelt. 

 

Am besten erwirbt man den CPL nach dem Instrument Rating, da dies die Ausbildung verkürzt. Wer bereits 250 Stunden Flugerfahrung hat, macht die Ausbildung am besten nach Part 61 und kommt dann mit folgenden Minimalkosten aus:

Ausbildungskosten

10 Stunden Complex Training

1.950 $

5 Stunden flugbegleitender Theorieunterricht

195 $

35 Stunden Theorieunterricht

oder alternativ

komplettes Theorie und Praxiskit von Gleim einschließlich Online Theorieunterricht und IFR- Online Refresher

1.365 $ *)

 

249,50 Euro

   

Nebenkosten

Medical Klasse II

100 $

Prüfungsgebühr knowledge test

150 $

Prüfungsgebühr practical test

400 $

Sevis-Fee (Student Exchange Visa Information System)

M1- Visum

TSA-Check

200 $

100 $

130 $

Erfahrungsgemäß ist es sinnvoll ca. 5 Flugstunden einzuplanen, in denen Sie schwierige Manöver für sich alleine ohne Fluglehrer trainieren.

Wer gerade seinen PPL und IFR gemacht und noch keine weiteren Flugstunden gesammelt hat, kann die Ausbildung nach Part 141 machen. Part 141 bietet die Möglichkeit eines CPL-Lehrganges, der mehr Lehrerstunden und das Stundensammeln beinhalten. Die Gesamtausbildung umfaßt 120 Flugstunden. Dafür kann dann der CPL bereits mit 190 Stunden statt mit 250 Stunden erworben werden. 

Im Gegensatz zur Part 61- Ausbildung schreibt die Part 141 Ausbildung einen lehrerbegleiteten Theorieunterricht vor. D.h. durch eine Homestudykurs kann bei der Part 141 Ausbildung - im Gegensatz zur Part 61 Ausbildung - nichzt die gesamte Theorie eingespart werden.

Informationen zur theoretische Vorbereitung im Heimstudium finden Sie hier.

Die o.g. Kosten für den Theorieunterricht basieren auf einem Einzelunterricht. Nehmen mehrere CPL- Schüler gleichzeitig am Theorieunterricht teil reduzieren sich die Theoriekosten entsprechend.

Einzelheiten zu diesem  Thema können Sie wieder im Ratgeber Fliegen in den USA  nachlesen.